“Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet …

… hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben.”

 

Als Albert Einstein diesen Satz 1949 von sich gab, dachte die Fachwelt dass er nun vollständig enthoben sei. Kaum jemand ahnte damals, wie lebenswichtig dieses Insekt für das menschliche Leben ist. Die Biene bestäubt rund 80 Prozent aller Wild- und Nutzpflanzen und bildet damit die Grundlage für gute Ernten und Artenvielfalt.

Nun beginnt sie auszusterben.
Auch in diesem Punkt hat der Mensch den Bogen überspannt. Monokulturen, kostengünstige Pestizide, der Klimawandel – all das führt dazu, dass die Bestände in vielen Ländern bedrohlich zurückgegangen sind.
»Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr.« Hoffen wir, dass wir Albert Einsteins logische Schlussfolgerung abwenden können.

Logisch betrachtet.
Der Logiker Einstein hat stets den Zusammenhang zwischen Auswirkung und Ursache gesucht, um Lösungen zu finden. Die Ursachen für oben beschriebene Auswirkungen sind unter anderem in der stetig steigenden Fleischproduktion zu finden. Um die über fünf Millionen Tonnen Fleisch zu produzieren, müssen Massen an Tieren gehalten und gefüttert werden. Die Produktion an Futtermitteln wiederum bedingt die vielfache Menge an Getreide. Soll ein Kilogramm Rindfleisch im Kühlregal liegen, müssen neun bis sechzehn Kilogramm Getreide verbraucht werden. Das funktioniert am wirtschaftlichsten mit Monokulturen und viel Chemie. Und das führt zum Aussterben der Bienen.

Was wir tun können.
Damit wir nicht so lange warten müssen, bis Politiker und Wirtschaftsbosse der Welt etwas ändern, können wir ganz leicht selbst etwas tun.

Beispiel 1: Weniger und dafür hochwertiges Fleisch konsumieren. Ein Kilogramm dieses kostbaren Nahrungsmittels kann unmöglich für 4,99 Euro hergestellt werden. Und wenn doch, bekommen wir mit Antibiotika und Pestiziden versetztes Zeug.

Beispiel 2: Blumen für die Bienen. Es werden erfreulich viele Samenmischungen angeboten, die den Bienen leckeren Nektar verschaffen. Ganz gleich, ob auf dem Balkon, im Vorgarten, am Straßenrand oder an einem Feldrand. Je mehr Samen wir verteilen, desto mehr neuer Lebensraum wird für unsere Bienen geschaffen.

Es ist ganz einfach, die Welt zu verbessern. Spendieren auch Sie den Bienen ein neues Zuhause.

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